Wer braut die besten Biere in Österreich?

Die ABC - Austrian Beer Challenge - ist die österreichische Staatsmeisterschaft der Brauereien & Hausbrauer. Mit neuem Einsenderekord wurden am vergangenen Wochenende in Casino in Baden die Sieger bekannt gegeben.

Sage und schreibe 622 Biere waren in den 17 verschiedenen Kategorien am Start. Verkostet und bewertet hatte die Jury am 15. und 16. September. Der Titel "Brauerei des Jahres" ging and die Ottakringer Brauerei. Die Bier IG, Veranstalter des Bewerbs, honorierte damit nicht nur, dass die Brauerei in diesem Jahr die meisten Prämierungen einheimste (3 mal Gold, 1 mal Silber und 1 mal Bronze), sondern auch die konstanten Erfolge von Ottakringer und Brauwerk in den letzen Jahren. Hier geht es zu den Siegerlisten: Heimbrauer: https://www.bierig.org/Award-Ergebnisse_Heimbrauer_2018 Brauereien: https://www.bierig.org/Award-Ergebnisse_Brauereien_2018 www.bierig.org

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Ist Bier gesund?

Zumindest einige Inhaltsstoffe im Bier sind es. An der Friedrich-Alexander Universität in Erlangen hat man geforscht und die entzündungshemmende Wirkung von Bierinhaltsstoffen nachgewiesen.

Schon Hildegard von Bingen kannte die positiven Eigenschaften des Hopfens. 2007 war der Hopfen sogar Heilpflanze des Jahres. Die Erlanger Studie bestätigt das. Xanthohumol, einer der Inhaltsstoffe des Hopfens, sowie die Iso-Alphasäuren (sie entstehen beim Bierbrauen aus der Alphasäure des Hopfens) sind entzündungshemmend. Sie vermögen, folgt man den Untersuchungen, Leberverfettung zu verhindern und Leberkrebszellen abzubauen. Doch Vorsicht ist geboten. Wer jetzt denkt, sein Bier sei reine Medizin, sei gewarnt. Der Alkohol ist und bleibt bedenklich und wird bei zu hohem und regelmäßigem Genuss die positiven Wirkungen ins Negative drehen. Professor Claus Hellerbrand vom Institut für Biochemie in Erlangen kann sich jedoch vorstellen, dass der Konsum von alkoholfreiem Bier, Hopfentee oder Hopfenlimonade gut ist. Er wird weiterforschen. Foto: (c) Petra Discherl / pixelio.de

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Brotreste werden zu Brotbier

„Brotbier“ hat eine lange Tradition, beides wird aus Hefe und Getreide hergestellt. Braumeister Reinhold Barta hat diese Tradition neu belebt.

In Kooperation mit der INTERSPAR-Bäckerei hat Barta ein Brotbier in Bio-Qualität entwickelt. Dabei wurde ein Teil des Gerstenmalzes durch Backwaren (u.a. Kaisersemmeln und Kornspitze) ersetzt. Das besonders Gute daran: An der Brottheke des Supermarkts übriggebliebene Semmeln werden nachhaltig verarbeitet. Sie verleihen dem Bier eine resch-feine Geschmacksnote. Reini Barta hat lange daran getüftelt. Das Brot wird zerkleinert und dann eingemaischt. Das gewonnene Bier ist daher doppelt fermentiert, weil sowohl Brot als auch Maische einen enzymatischen Prozess durchlaufen. Vollmundiges Brotbier zu brauen, ist eine ziemliche Herausforderung, denn der Salzgehalt im Brot muss ins Bier harmonisch integriert werden. Das neue Bio- Brotbier ist bernsteinfarben und würzig, für die malzige Geschmacksnote sorgt die resche Brotkruste. www.brauhaus-gusswerk.at www.spar.at Foto: (c) EVATRIFFT

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Waldbier Jahrgang 2018

Das neue Waldbier ist da! Die Österreichischen Bundesforste und Braumeister Axel Kiesbye präsentieren das neue Waldbier Jahrgang 2018 - heuer mit Ingredienzien von der Holzbirne aus der Steiermark.

Zum achten Mal brachte Braumeister Axel Kiesbye mit den Österreichischen Bundesforsten den Wald in die Bierflasche. In diesem Jahr mit Blüten, Blättern, Kletzen (getrocknete Birnen) und getoastetem Astholz der Holzbirne. Pyrus pyraster, die Holzbirne ist die Urform aller Birnen. Sie wächst auf einer Streuobstwiese im Bundesforste-Revier Wildalpen am Zusammenfluss von Lassing und Salza in der Steiermark. Für die 300 Hektoliter Kreativbier hat Kiesbye fünf Kilogramm Blätter und Blüten, ein Kilogramm Kletzen und fünfzehn Kilogramm getoastetes Holz in einem überdimensionalen Teesieb miteingebraut. Das Holz wurde von Kiesbye übrigens im Backofen eines befreundeten Wirtes bei 200 °C selbst getoastet. In einem mehrstufigen Brauverfahren reifte das Waldbier über den Sommer langsam zum Jahrgang 2018 »Holzbirne« heran und ist ab sofort in limitierter Auflage erhältlich. Braumeister Axel Kiesbye wird mit seinem neuen Waldbier auch beim BeerTasting Event vertreten sein. »Ich bin immer wieder erstaunt, was die Wälder für unser Bier so hergeben. Sie bergen unendlich viele kulinarische Schätze, an denen wir oft unwissend vorübergehen«, so Bundesforste-Vorstand Rudolf Freidhager bei der Präsentation des neuen Bieres. »Mit unserem Waldbier möchten wir wertvolles Wissen über die Vielfalt der heimischen Natur vermitteln und den Wald als Quelle erlesener Genüsse zugänglich machen.« Das Waldbier und seine Aromen. Die obergärige Alehefe und die Blüten- und Fruchtbestandteile verleihen dem Bier seine blumig-fruchtigen Nuancen, die getoasteten Holzstücke Aromen nach Vanille, Kokos und Whisky; sie geben dem Bier eine intensive Kupferfarbe. Das naturbelassene und unfiltrierte Kreativbier, das durch eine sehr lange kalte Lagerung geklärt wurde, kann über mehrere Jahre im Keller reifen. Eingebraut wurde im Juni in der Kiesbye Naturbrauerei in Obertrum bei Salzburg. Ernte im Bundesforste-Revier Wildalpen. »Im April und Mai stehen die Wildbirnen in voller Blüte - der ideale Zeitpunkt für die Ernte der kostbaren Blüten«, erzählt Freidhager. Der Baum, manchmal auch Strauch, kann bis zu zwanzig Meter hoch werden. Die bräunlich-gelben Früchte, in gedörrter Form 'Kletzen' genannt, schmecken herb-säuerlich, und sind erst nach dem ersten Frost genießbar. Seit einigen Jahren schon pflanzen die Bundesforste vermehrt Wildobstbäume wie Speierling, Elsbeere, Holzbirne oder Wildapfel und bringen so selten gewordene Baumarten wieder in heimische Wälder zurück. Limitierte Auflage. Das Waldbier »Holzbirne« wird wie seine Vorgänger in limitierter Auflage in Gourmet-Flaschen zu 0,75 Litern und 0,33 Litern angeboten. Aufgrund seines hohen Alkoholgehalts verfügt es über eine ausgezeichnete Lagerfähigkeit und kann mehrere Jahre bis zu seinem Genuss aufbewahrt werden. Österreichische Bundesforste: www.bundesforste.at Braumeister Axel Kiesbye: www.waldbier.com

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Das Ende einer Traditionsbrauerei

Die seit 1732 bestehende Erlanger Brauerei Kitzmann hat zum 30. September den Betrieb eingestellt. Die Markenrechte gingen an die Kulmbacher Brauerei AG.

Peter Kitzmann, Inhaber und Geschäftsführer begründet "die schwerste Entscheidung" seines Lebens mit einem Umsatzrückgang seit 1990, steigenden Produktionskosten sowie persönlichen Gründen. Allen 35 Mitarbeitern der Brauerei wurde betriebsbedingt zum 28. September gekündigt. Der Getränkemarkt „BräuKontor“ sowie die „BräuSchänke“ sind von der Schließung nicht betroffen. Sie bleiben geöffnet. Die Biersorten der Brauerei Kitzmann werden zukünftig in einer Braustätte der Kulmbacher Brauerei AG hergestellt. Man will die Kunden in Gastronomie und Handel in und um Erlangen nicht verlieren und auch weiterhin mit Kitzmann Bieren versorgen. Foto: screenshot Kitzmann Privatbrauerei - Facebook

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Die besten Wiesn-Biere

Das Oktoberfest ist in vollem Gange - wir bei BeerTasting haben uns gefragt, welches der 6 Münchner Oktoberfestbiere wohl euer Liebstes ist? Die Antwort hierauf findet ihr hier...

4 Tage verbleiben der feiernden Meute in Bayerns Landeshauptstadt noch, um die Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese nachzufeiern. Die 6 verschiedenen Oktoberfestbiere, mit welchen dieses wohl mittlerweile größtenteils in Vergessenheit geratene, historische Ereignis traditionell begossen wird, haben wir euch hier aufgelistet: 1.) Augustiner Oktoberfestbier 2.) Hacker Pschorr Oktoberfestbier 3.) Paulaner Oktoberfestbier 4.) Hofbräu München Oktoberfestbier 5.) Löwenbräu Oktoberfestbier 6.) Spaten Oktoberfestbier Auflistung nach Bewertung im .Club (absteigend) Eine detaillierte Bieranalyse findest du hier: tinyurl.com/y98l33mp Entspricht diese Reihenfolge auch deinem persönlichen Eindruck? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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  • Gewinnspiel: Bewerten & gewinnen!

    Die BIERsinnliche Weihnachtszeit steht kurz bevor! Um dir die stressigen Tage auf dem Weg dorthin etwas zu versüßen, haben wir wieder ein kleines Gewinnspiel für dich vorbereitet...

  • Culturbrauer gegen Patente auf Braugerste

    Neben den rund 40 Umwelt- und Aktivistengruppen haben auch die österreichischen Culturbrauer Einspruch gegen die Erteilung von Patenten auf Braugerste erhoben. Am Europäischen Patentamt (EPA) in München hat die Anhörung dazu begonnen.

  • Gerhards Rezept für Oktober

    Unser Koch verbindet im Oktober Österreich und Bayern. Zu seinem Altwiener Gulasch empfiehlt er ein Märzenbier bayerischer Brauart.

  • Eifrige BeerTaster verdienen Bierboxen (September)

    Gratulation allen Gewinnern!!! Wir wollen euch BeerTastern für 2018 mit einem monatlichen Belohnungssystem das Verkosten noch leichter machen und eure Tasting-Erfahrungen verbessern.

  • Brausilvester = Tag des Bieres

    Seit einigen Jahren ist der 30. September - Brausilvester - der offizielle Tag des österreichischen Bieres.

  • Das Pinzgau Bräu

    Das Pinzgau Bräu im - wer hätte es gedacht - Pinzgau in Salzburg hat eine kurze, jedoch umso erfolggekröntere Geschichte hinter sich und konnte mit dem Bier "Phönix aus der Asche" internationale Bekanntheit erlangen. Das Erfolgsrezept?

  • Wieder ein Rekord beim European Beer Star

    Längst gilt der European Beer Star des Verbandes Private Brauereien zu den weltweit renommiertesten Wettbewerben der Braubranche. „Eine der begehrten Auszeichnungen zu erhalten, hat für Brauer einen vergleichbaren Stellenwert wie die Sterne von Michelin“, betont Oliver Dawid, Hauptgeschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern.

  • US-Consulat mit Tipps für den Wiesn-Besuch

    Unter die Gästeschar beim Oktoberfest mischen sich auch viele Amerikaner. Das US-Consulat hilft seinen Bürgern mit Verhaltenstipps auf die Sprünge.

  • Fünf Fakten zum Münchner Oktoberfestbier

    O'zapft is! Das Münchner Oktoberfest ist das berühmteste Bierfest der Welt. Bis zum 07. Oktober fließt das Festbier in Strömen.

  • Die BrauSchneider

    Seit etwas mehr als einem Jahr haben die BrauSchneider ihrer langen Reise als Gypsy-Brauer mit dem Bau einer eigenen Braustätte in Schiltern bei Langenlois, Niederösterreich ein Ende gesetzt. Wie es Schneiders K(n)öpfen bisher ergangen ist?