Craftbier selber brauen

Das neue Craftbier-Buch von Ferdinand Laudage gehört zu den besonders feinen.

(Der Biersepp am 22. September): Bücher über Craftbier, das ebenso omnipräsente, wie undefinierbare Wesen, gibt es in zwischen einige. Das neue, von Ferdinand Laudage, ist nicht nur ein gescheites (Ring-)buch, somdern auch ein schönes. Obendrein haben die Buchmacher die Portionierung gut gewählt. Es ist einfach perfekt dimensioniert - weder zu dick noch zu dünn. Die Grafik ist angenehm übersichtlich, was bei einem Werk, das v.a. zur Anleitung dienen soll, besonders wichtig ist. Die Spiralbindung ideal für ein Buch mit diesem Zweck. Hobbybrauen heißt "Handwerklich" brauen DBS Ferdinand Laudage ist Journalist, er braut seit 2013 selbst und gibt seine Erfahrungen in Brauseminaren und Bierverkostungen für die Bieragentur Dortmund weiter. "Mir ist wichtig, dass der Begriff Craftbier hier in seiner ursprünglichen Form verstanden wird: "Handwerklich" hergestelltes Bier. Und genau das ist Selbstgebrautes in Zeiten, wo selbst internationale Konzerne "Craft" produzieren. Natürlich verkaufst du zur Zeit auch mehr Bücher, wenn du den Begriff "Craft" auf dem Titel hast... Für mich stand in erster Linie der Bezug zum handwerklichen Ursprung des Heimbrauens im Fokus". Craft-Bier einfach selber brauen. Brew it yourself. Ferdinand Laudage. 2017. 128 S., 64 Farbfotos, Spiralbindung. ISBN 978-3-8186-0005-1. € 15,90 http://bit.ly/craftbier-selber-brauen

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BeerTasting.Club - neues Update

Endlich ist es wieder soweit: Unser geliebter .Club hat ein weiteres Update erhalten, welches zahlreiche neue Funktionen, Features und informative Darstellungen einführt.

Besonders das Interface der Startseite hat sich stark verändert und bietet nun eine Übersicht der jüngsten Veränderungen im .Club: Neue Rezensionen sind nun direkt auf der Landing-Page zu sehen, welche von dieser aus auch direkt gelikt und kommentiert werden können. Darüber hinaus findet man nun etwas weiter unten auf der Landing-Page eine Auflistung sämtlicher Neuzugänge in Sachen Bier, eine Auflistung der neuesten Bewertungen und die Top 5 jener Biere, welche in den letzten 30 Tagen die meisten Bewertungen oder Rezensionen verzeichnen durften. Übrigens: Ist Euch schon der neue Ladebalken aufgefallen? Dieser ist einem Bierglas nachempfunden, welches sich, abhängig von Eurer Internetverbindung, entweder langsam oder schnell auffüllt. Last, but certainly not least: die neue Suchfunktion! Diese vereinfacht die Suche nach nach speziellen Inhalten um ein Vielfaches! Nach der Eingabe eines Stichwortes wirft sie sämtliche Biere, Brauereien, Newsartikel und Events aus, in denen das Stichwort enthalten ist. Somit hat man alle relevanten Inhalte per Knopfdruck auf einen Blick parat. Wir hoffen, dass Euch die neuen Funktionen genau so gut gefallen, wie uns! Ebenso möchten wir uns wieder bei allen Nutzern bedanken, die sich so tatkräftig an der Weiterentwicklung des .Clubs beteiligt und uns in dem Wissen bestärkt haben, dass unsere Anstrengungen gesehen und geschätzt werden. Hoffentlich können wir auch weiterhin auf Eure Mitarbeit zählen! Euer BeerTasting.Club Team

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Hobbybrauer-Bier wird in der Camba gebraut

16. September 2017 in der Camba Old Factory in Gundelfingen. Großer Andrang herrschte nicht nur an der langen Reihe der Camba-Zapfhähne, sondern auch bei den Hobbybrauern.

Viele waren der Einladung zum Camba-Hobbybrauer-Wettbewerb gefolgt. Die 24-köpfige Jury musste die Bierkreationen von sage und schreibe 80 Hobbybrauern unter die sensorische Lupe nehmen und die besten drei herausfiltern. Keine leichte Aufgabe, viel Zeit und drei Verkostungsrunden waren nötig. Erst um 17 Uhr standen die Sieger fest. Dem Erstplatzierten gebührt nun die Freude, sein Bier in der Camba Bavaria brauen zu lassen. 1. Platz: Black Russian Imperial Stout von Dieter Albrich 2. Platz: Belgian Barley Wine von Istavan Toth 3. Platz: Toh Truck Ale von Matthias Banzof www.camba-bavaria.de Foto: Camba Bavaria

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Wolfgang Stempfl - das Bier in Person

Stempfl war und ist einer der wichtigsten Wegbereiter für Craftbier im deutschsprachigen Raum.

Nach 30 Jahren Doemens, davon 17 Jahre in leitender Position, übergibt Wolfgang Stempfl die Geschäftsführung an seinen Nachfolger Werner Glossner. Stempfls Amtsperiode umpsannte einen für die Bierkultur besonders interessanten Zeitabschnitt. Jenen, in welchem dem Bier neue Aufmerksamkeit zukam, in welchem die Bier-Vielfalt wieder entdeckt wurde. Davor gab es Jahre der Konzentration. Große Konzerne fraßen immer mehr kleine, private Brauereien; ausgefallene Biere wurden auf dem Altar der 'Mehrheitsfähigkeit' geopfert. Massentaugliche Bierstile wurden Schritt für Schritt ihrer besonderen Merkmale beraubt; siehe die Entwicklung der Herbe im Pils. Bei "Fernsehbieren" findet man bis heute "Ecken und Kanten" eher in Werbeaussagen, als im Bier selbst. Wegbereiter für den Craftbier Trend Wolfgang Stempfl hat den Turnaround nicht alleine bewerkstelligt. Aber ohne sein Wirken wäre die für die neue Bierkultur so wichtige Bewegung, weg von der Monotonie der Massenprodukte, zurück zur Biervielfalt, nicht annähernd so fulminant verlaufen. Stempfls Einfluss hat den Trend verstärkt, Brauer darin bestärkt, den Geschmack (auch ihren eigenen) wieder ernst zu nehmen und neue Stile zu entwickeln. Er hat "Craftbier" in unseren Breiten den Weg geebnet. Speziell in den deutschsprachigen Ländern war und ist sein Einfluss enorm. Er war eben der richtige Mann am richtigen Ort. Als Ausbildungsleiter bei Doemens hatte er unmittelbaren Zugang zur Jugend. Und somit mächtigen Einfluss auf wichtige Influencer der nachwachsenden Generationen "Im Bier". Ein Schneeball-Effekt. Seine Ideen und sein persönliches Engagement haben über diesen Weg zu einem neuen, jungen Selbstverständnis im Bier geführt. Aber Stempfl kann Menschen aller Generationen für seine Ideen gewinnen. Das liegt an seinem Charisma. Seine Strahlkraft und andere persönliche Charaktereigenschaften sind das Geheimnis seines Erfolges; der Urgrund der Wirkung, welche seine Ideen erzielen. Zu seinen Charakterzügen gehört auch die Beharrlichkeit, mit welcher er seine Vorstellungen verfolgt. Diese hartnäckige Zielstrebigkeit ruht auf einem gesunden Selbstbewusstsein. Stempfl verbindet beides mit seiner konzilianten Art. Er ist erreichbar, hat Zeit. (Wie er das bei seinem Aufabenpensum schafft, war mir immer ein Rätsel). Mit seinem offenen, heiteren, erzählerischen Wesen wirkt er als starker Menschen-Magnet. Hm,... eigentlich ein schwaches Bild,... denn Stempfl zieht nicht nur ein Element an, er weiß fast alle zu begeistern. Der gute Mann hat eine Breitenwirkung, die sich manche Marketer von ihrem Massenbier wünschen würden. Aber es gibt einen wesentlichen Unterschied: Stempfl ist alles andere als "kantenbefreit". Das spürt jeder, der ihm begegnet sofort. Unvergleichlich, wie er, mit listigen Augen und seiner leicht knarzigen Stimme, Anekdoten von sich gibt - und dann selber herzlich lachen muss. Wer in besser kennt, wittert die Zielstrebigkeit, welche er hinter der heiteren Schale zu verbergen weiß; erkennt, dass selbst "kleine lustige Einschübe" selten ganz zufällig daherkommen. Das könnte angst machen - tut es aber nicht. Denn dahinter steckt positives Streben. Wer ihn länger kennt, weiß ohnehin um seine lauteren Absichten. Stempfls Intention in der Bierszene für eine harmonische Grundstimmung zu sorgen - trotz vielerlei Konfliktstoff, ist legendär. Er nahm er sich immer (Manches Mal sogar viel) Zeit, um bei Streitigkeiten zu vermitteln. Und war dabei fast immer erfolgreich. Stempfls Einfluss auf die positive Entwicklung des Bieres ist auch auf wirkmächtige Hebel zurückzuführen, die er selbst erfunden hat. Der bekannteste heißt "Biersommelier". In der Zwischenzeit schwirren mehr als 3.000 diplomierte Stempfl-Adepten in der Weltgeschichte umher und verbreiten (hoffentlich) seine Botschaft von der Vielfalt der Geschmäcker und Stile. Und jene von der Notwendigkeit, das Bier ordentlich zu pflegen. Ich erlaube mir an dieser Stelle als Beispiel zu dienen. 2008 habe auch ich den Biersommelier-Kurs in Gräfelfing besucht. Das hat mein Leben komplett umgekrempelt. Bald war es nahezu ausschließlich dem schäumenden Gebräu gewidmet. Mein Unternehmen heißt nun "Institut für Bierkultur"; wir haben eine eigene Ausbildungsschiene entwickelt, die Stempfls Ideen in die Welt trägt und weiter entwickelt. Inzwischen habe ich gemeinsam mit Birgit Rieber (die ich im Biersommelier-Kurs kennen gelernt habe) an die tausend beerkeeper ausgebildet. Somit tragen wir unser Schärflein dazu bei, dass "Bierpflege" nicht ausstirbt. So nebenbei sind ein paar Bierbücher, eine TV-Doku, viele Ausgaben des Magazins bier.pur, zahlreiche weitere Publikationen, sowie Arbeiten für Brauereiverbände und Brauereien entstanden. Wäre das ohne Wolfgang Stempfl so gekommen? Sicher nicht. Und ich bin überzeugt, dass es viele weitere Beispiele gibt. Von Menschen in welchen Stempfls Saat aufgegangen ist und die heute an einflussreichen Positionen zur Weiterentwicklung der Bierkultur beitragen. Gerade in einer Zeit, da virtuelle Räume und ebensolche Kommunikationsschienen überhand nehmen, da Roboter uns allerlei Arbeit abnehmen (speziell auch in Brauereien), da Programme und Algorithmen unser Leben steuern, ist es wunderbar erfrischend, wenn ein einzelner Mensch so viel bewirken kann. Stempfl konnte dank seiner Persönlichkeit, seines sympathischen Wesens, seiner Ausstrahlung die Bierwelt aus den Angeln heben - um sie neu auf Achse zu setzen, fröhlicher kreisend, aufblühend. Bier verbindet die Menschen. Der gute alte Stoff veranlasst uns dazu, die Apparate (Handies, Tablets, SmartWatches etc.), welche uns für gewöhnlich steuern, diese 'kybernetischen Exoparasiten' wenigstens für ein paar Minuten außer Acht zu lassen. Ein Schluck Bier kann nicht digitalisert werden - was für ein Glück! Das Bier bringt uns zurück - ins Gespräch. Das wird immer wichtiger, denn 'reale' Hinwendungen zu anderen Menschen werden immer rarer. Allein durch diesen Umstand kommt dem Bier in der Zukunft eine noch bedeutendere Rolle zu. Wolfgang Stempfl hat das erkannt und immer in diese Richtung agiert. Er ist halt selber, wie ein gutes Bier: Attraktiv, erfrischend, erheiternd und verbindend. Ad multos annos, lieber Wolfgang.

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BeerTasting Schulungen

Bierschulungen werden immer populärer und werden mittlerweile in jeder größeren Stadt angeboten

Das Beerkeeper Team bietet mittlerweile in Wien, Hamburg und Berlin Schnupperkurse an. Heute findet ein BeerTasting in Grieskirchen statt, wo auch etliche BeerTasting APP User dabei sind. In Kürze werden wir euch eine Übersicht der diesjährigen Schulungen zeigen. Auf dem BeerTasting Event in Salzburg am 20. & 21. Okt. werden ebenfalls geführte BeerTastings angeboten. Wenn Ihr Interesse hat, schreibt uns ein Mail an info@beertasting.club. Weitere Infos unter https://www.beerkeeper.eu/ Im Bild zu sehen ist Birgit Rieber vom Beerkeeper Team und Nadine Unger von Kalea.

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Trumer BRAUfunder - Crowdfunding für neue Biere

Die Trumer Privatbrauerei in Salzburg, Österreich plant, neue "Innovationstanks" für kreative Neuentwicklungen zu erwerben - finanziert werden soll das Projekt per Crowdfunding

Als Mindestsumme wurde ein Betrag von 70 000 € über die österreichische Crowdfunding-Plattform 1000x1000 festgelegt, welcher innerhalb der nächsten 44 Tagen erreicht oder gar übertroffen werden soll. Wir sind gespannt, ob sich genügend Unterstützer finden werden! YouTube-Link zu Trumers Projektvideo: https://www.youtube.com/watch?v=DsopJ0Jqs4w&autoplay=1 Link zur Crowdfunding-Website: https://1000x1000.at/trumerinnovationstanks

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  • Die Gewinner des European Beer Star 2017

    2.151 Einreichungen, 60 Kategorien, die meisten Medaillen gingen nach Deutschland.

  • Petting ist voll in.

    Die Schönramer Landbrauerei aus PETTING (Bayern) dominiert den - anno 17 - größten Bierwettbewerb der Welt : Den European Beer Star

  • Ein neuer Tag, ein neuer GEWINNER!

    Der Sieger des Gewinnspiels vom 21. August steht fest! Unter allen Einsendungen wurde per Zufallsverfahren ein Gewinner herausgepickt, der sich nun über 6 Monate-andauernden Biergenuss freuen darf

  • Stones - mehr als hundert.

    Einzigartige Auswahl von über 100 Stone Bieren und volles Programm

  • Fernsehbiere im Sinkflug

    Allessandra Cama (50) übernimmt zum ersten Oktober den neu geschaffenen Bereich "Strategie und Unternehmensentwicklung".

  • Wit von Thaller und Seper

    "Young Symphony" nennt sich die "Kreative Harmonie im Glas"; eine weitere Farbe in der Palette Waldviertler Biere.

  • Konkursabverkauf von Craft Country

    Craft Country musste Konkurs anmelden. Die Tiroler Brauerei, welche auch schon im Bierabo mit beinahe jedem ihrer Biere vertreten war, ging am 20. Juli 2017 leider von uns. Eine gute Seite hat jedoch sogar diese Nachricht, wenn auch nur für Sparfüchse unter BeerTastern...

  • Wie viel ist "Gold" wert?

    Im neuen Fachmagazin „LEIDENSCHAFT CRAFT“ (Sachon Verlag) hat sich Der Biersepp darüber Gedanken gemacht:

  • Markenbrauereien bieten Biere beim Discounter an

    Lidl Österreich erweitert ebenfalls das Biersortiment. Was haltet Ihr davon?

  • Craftbier Hackathon Berlin

    Bier und Hacks - BRLO veranstaltet den ersten Craftbier 'Hackathon'.